Startseite
Das Team
Podologie
Krankheitsbilder
Diabetes
Leistungen
Partnerlinks
Standort
Kontakt
Impressum

Fragen und Antworten zur Behandlung von Diabetes-Patienten

Werden Behandlungskosten von der Krankenkasse übernommen?

Seit August 2002 ist die podologische Behandlung wieder in den Heilmittelkatalog aufgenommen worden.

Bei Patienten mit Diabetes, einhergehend mit Neuropathie(Nervenstörung) und/oder Angiopathie (Durchblutungsstörung) werden die Kosten der Podologischen Therapie (Fuß-Behandlung) nach § 125 des SGB V vom 1. August 2002 übernommen.

Ausschlaggebend ist, dass die Podologin bzw. der Podologe und die Podologen-Praxis nach § 124 SGB V zugelassenen ist.

Ein weiteres Kriterium ist, dass die erforderliche Behandlung von Ihrem Arzt auf einer Heilmittel-Verordnung 13 verordnet wird. Die Kosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Privat versicherte Patienten sollten sich vor der Behandlung bei ihrem Versicherer informieren. Patienten die nicht von der Zuzahlung befreit sind, müssen die Verordnungsgebühr und die gesetzlich vorgeschriebene Eigenbeteiligung selbst übernehmen.

 

Was muss beachtet werden, um die Behandlung erstattet zu bekommen?

Wie bereits oben erwähnt, benötigen Sie von Ihrem Arzt eine Heilmittelverordnung 13. In der Heilmittelverordnung müssen unbedingt nachstehende Merkmale aufgeführt sein:

  • Anzahl der verordneten Behandlungen: max. 3 Behandlungen bei der ersten Verordnung
  • Der Behandlungsrhythmus (meistens wird dieser 1x monatlich sein)
  • Die durchzuführenden Behandlungen - wie z.B. Podologische Nagel- oder Hornhautbehandlung bzw. Podologische Komplexbehandlung - sind zu vermerken
  • Außerdem muss die Diabeteserkrankung mit den Folgeerkrankungen wie: Neuropathie und/oder Angiopathie aufgeführt sein.
  • Im Feld Indikationsschlüssel muss unbedingt die Kurzbezeichnung der Behandlung, z.B. für die Komplexbehandlung DFc, eingetragen sein.
  • Diabetisches Fußsyndrom - Wagner Stadium 0
  • Das Ausstellungsdatum und der Behandlungsbeginn darf den Zeitraum von 28 Tagen nicht überschreiten, sonst ist die Heilmittelverordnung nicht mehr gültig.

 

Was sollte jeder Diabetiker selbst beachten?

  • tägliche Kontrolle der Füße, ob in den Schuhen Fremdkörper liegen, Strümpfe und, falls vorhanden, die Einlagen.
  • bei Fußbädern die Temperatur kontrollieren (höchstens 36°C) und die Füße nicht länger als 5 Minuten baden, gut abtrocknen - besonders die Zehenzwischenräume
  • Nägel nie zu kurz schneiden. Am besten feilen und Nagelecken nur leicht abrunden, niemals die Nagelecken herausschneiden.
  • Füße mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme /Schaum täglich, bei trockener Haut auch mehrmals täglich eincremen.
  • Auf fußgerechte Schuhe und wenn erforderlich auf passende Einlagenversorgung achten.

 

Weiterführende Links

Diabetologen und diabetologische Schwerpunktpraxen (externer Link)

Informationen zu Schuhen und Einlagen - wer schön sein will, muß leiden